Gerswalde - Geschichte und Gegenwart
Auszug aus "Die Kunstdenkmäler der Provinz Brandenburg", Deutscher Kunstverlag, Berlin 1937 | ||
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Heute gehört die Region zu den struktur-schwächsten
Gebieten Deutschlands. Industrie-betriebe gibt es keine. Zu DDR-Zeiten war ein Großteil der Bevölkerung in der Landwirtschaft
tätig. Mit dem Mauerfall verlor diese aber immer mehr an Bedeutung, so dass nun eine hohe Arbeitslosigkeit herrscht. | |
Im Ort Gerswalde leben heute ca. 1000 Einwohner. Hier befindet sich die Verwaltung des Amtes Gerswalde. Es gibt
eine Grundschule,
und einen Kindergarten. Für die medizinische Betreuung sorgen Allgemeinmediziner, Zahnarzt, Physiotherapeuten und eine
Apotheke. Bei akuten Notfällen hilft die Rettungswache. Vier gastronomische Einrichtungen mit
ganz unterschiedlicher Atmosphäre erfüllen die Wünsche der Gäste; auch Fremdenzimmer sind erhältlich.
Es gibt einen Landmarkt für Waren des täglichen Bedarfs und einen Bäcker, in dem man gemütlich Kaffe und Kuchen genießen kann.
Das nötige Kleingeld ist in einer modern eingerichteten Sparkasse erhältlich. Handwerker und Gewerbetreibende mit langjährigen Traditionen und auch "Jüngere" sind im Ort
ansässig. |
![]() Galerie Café Dorfmitte |
![]() Amtsgebäude |
![]() Fachwerkhaus |
![]() Bibliothek |
Zur Gemeinde Gerswalde gehören seit 2002 die Orte Arnimswalde, Berkenlatten, Böckenberg, Briesen, Buchholz, Fergitz, Friedenfelde, Groß-Fredenwalde, Gustavsruh, Herrenstein, Kaakstedt, Klein-Fredenwalde, Krohnhorst, Neudorf, Pinnow, Weiler und Willmine, die mit ganz eigenen Anziehungspunkten interessante Erlebnisse versprechen: |
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Die Feld-Wald-und-Wiesen-Schule
in Groß Fredenwalde gibt naturnahe Einblicke in das Leben der einheimischen Flora und Fauna, und in der Radwanderherberge kann man freundlich
eingerichtete Zimmer buchen. |
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Wenn man Gerswalde in Richtung Süden verlässt, befindet sich nach etwa 2km auf der rechten Seite
von Bäumen und Buschwerk umsäumt, die sagenumwobene Ruine der
"Wüsten Kirche".
Vor dem Tor des Kirchengeländes haben die Vereins-mitglieder des
Uckermärkischen Mythengarten e.V einen Riesenfindling
platziert,der Rastplatz am Sagenstandort zur Sage von den drei Schönen ist. |
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Der Straußenhof Berkenlatten vermittelt Wissenswertes über diese interessanten Vögel. Das weitläufige Gelände lädt zu einem schönen Spaziergang ein und in einem kleinen Laden kann man Straußenprodukte erwerben. |
In Friedenfelde wurde im ehemaligen Arnimschen Gutshaus (hier lebte einst der Dichter Achim v. Arnim) das frühere Herrenzimmer zum Cafe, dem "Salon im Gutshaus", umgestaltet. Vegetarische Gerichte und selbstgebackener Vollkornkuchen gehören zu den Spezialitäten des Hauses. Im Garten kann man das Leben in einem Storchennest beobachten. |
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In Kaakstedt
gehört die Dorfkirche aus dem 13. Jh. zum Kleinod des Ortes, dessen Einwohner die sehenswerte Inneneinrichtung aus
dem 15.-18.Jh. besonders pflegen und erhalten wollen. |
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Wer praktische Gemeinsamkeit für sozialen Ausgleich und Frieden in Europa kennen lernen möchte, findet etwas weiter in Neudorf dafür die besten Möglichkeiten. Der Freundeskreis von Haus Neudorf e.V. baut seit 1997 ein offenes Haus als Forum für Begegnungen auf. Hier werden verschiedene Programme erprobt, um die Botschaft von Europa über die gleiche Würde jedes Menschen in der Welt von morgen lebendig zu halten. |
Besonderer Stolz der Einwohner von Krohnhorst ist ihre idyllische Dorfaue mit einer jahrhundertealten Eiche. Seit vielen Jahrzehnten feiert hier das ganze Dorf sein traditionelles Erntefest und inzwischen auch ein beliebtes Sommerfest mit wechselndem Motto. |